„Keiner kann mehr gegen uns mit angezogener Handbremse spielen“, sagte Quarterback Sophia Böhmer nach dem Fire Bowl in Idar-Oberstein. Das ist für die Wanderers Ladies ein großer Schritt in ihrer Entwicklung. „Vor eineinhalb Jahren war das noch anders“, erinnert sich Böhmer, die gleichzeitig Captain des Teams ist. Etwas ersatzgeschwächt waren die Ladies am 25. März in die rheinland-pfälzische Kleinstadt gereist. Verstärkung gab es aus dem Herren-Team: Tim Hochstein und René Beer waren mit von der Partie, die die acht Ladies um Quarterback Sophia Böhmer und Defense-Captin Anina Hofmann unterstützten. Auch wenn am Ende „nur“ der achte Platz heraus sprang, hatten alle einen Riesenspass bei letzten Hallenturnier der Saison.

„Wir sind etwas unkonzentriert in das Turnier gestartet“, hielt Offense-Coordinator Simon Walther am Ende fest. „Aber das kennen wir ja auch von unserem Herren-Team“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu. Im Anschluss habe sich die Mannschaft dann kontinuierlich gesteigert. „Wichtig war uns, sehr hohe Niederlagen zu verhindern und selbst möglichst in jedem Spiel Punkte auf die Anzeigetafel zu bekommen.“ Dieser Plan ging im Großen und Ganzen auch auf. Besonders im Platzierungsspiel gegen die White Terrier Saar gestalteten die Ladies die Partie sehr offen. „Am Ende hat es da an einem abgefangenen Extrapunkt gelegen, den die Terrier für zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchten.“ Sophia Böhmer war dennoch zufrieden: „Zum Schluss musste der Gegner die Uhr im Auge behalten und die Zeit herunterspielen damit wir nicht noch einmal an den Ball kommen. Das ist bei uns noch nicht so oft der Fall gewesen, weil es leider meistens nicht so knapp war.“ Jetzt bereiten sich die Ladies weiter auf den International Flag Vikings Bowl in Lille (Frankreich) vor. „Wir sind schon heiß darauf, unser Können mal wieder in einem reinen Frauen-Wettbewerb unter Beweis zu stellen.“

 

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