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Zwei Turniersiege hintereinander. Zwei Rhein-Main-Bowl-Siege hintereinander. Die Wanderers haben bei Deutschlands ältestem Flag-Turnier am Samstag da weitergemacht, wo sie eine Woche zuvor beim Knower Bowl in Kelkheim aufgehört haben. Mit den 16 Siegen infolge während der beiden Turniere gelang es den Walldorfern, gleich zwei Titel zu verteidigen und eine teamrekordverdächtige Siegesserie zu starten. Überragend in der Offense war einmal mehr das Nationalmannschafts-Trio Benjamin Klever, Fabian Achenbach und Christopher Hippmann. Achenbach gelang mal wieder eine Team-MVP Performance. Für die drei geht es gemeinsam mit Safety Vasili Kartselos am kommenden Wochenende nach Madrid zu Flag-EM. Der Rest der Wanderers startet derweil die Vorbereitungen für die Auswärtsfahrten nach Den Haag und Berlin, die im Oktober anstehen.

Er fängt Touchdowns. Er fängt Interceptions. Er wirft Extrapunkte. Warum auch noch Werfen? Weil er es kann! Fabian „Fabi“ Achenbach gelang beim Walldorfer Triumph in Wiesbaden fast alles . „Nur sein Pass auf mich beim Extrapunkt war eindeutig zu tief“, sagte Quarterback Benjamin Klever mit einem Augenzwinkern. Fabis Einsatz in Offense und Defense war in den Playoff-Spielen gegen die Lalo Greyhounds und Mainz Legionaries aber auch dringend nötig gewesen.

Im Halbfinale verlangten die Greyhounds den Wanderers alles ab und waren bis in die zweite Hälfte dicht dran. Erst eine Interception von Vasili Kartselos bei einem tiefen Pass über die Mitte brachte den Walldorfern einen entscheidenden Vorsprung. Denn nur wenige Plays später fand Klever den flinken Christopher Hippmann in der Endzone, der das Leder im Rückwärtsfallen über den ausgestreckten Armen des Verteidigers an sich riss. Auf dem nächsten Drive versuchten es die Greyhounds abermals mit einem tiefen Pass. Diesmal über Fabi. Tatsächlich ließ der Receiver Walldorfs Nummer 21 hinter sich. Doch Fabi hatte noch einen Trick auf Lager: Während er rückwärts fiel, streckte er seinen rechten Arm in die Höhe und ihm reichte eine Pranke, um das Ei vor den enttäuschten Augen des Receivers aus der Luft zu flücken. Die Rufe von der Walldorfer Sideline quittierte Fabi mit einem diebischen Grinsen. Für den Rest des Spiels ging es in Cruise-Control zu einem 34:13-Sieg.

Im Finale warteten dann die Mainz Legionaries, die wiedereinmal ein hervorragendes Spiel gegen die Wanderers machten. Es stand 7:7 in der ersten Hälfte als der Ball vom Fuß eines Mainzer Verteidigers in die Arme seines Mitspielers trudelte. Der Schiedsrichter gab die Interception und plötzlich hatten die Legionaries ein kurzes Feld, um in Führung zu gehen. Da sie in der zweiten Hälfte auch als Erste den Ball bekommen würden, wäre ein Touchdown in dieser Situation eine kleine Vorentscheidung. Doch der Defense gelang es mit vereinten Kräften, die Mainzer nicht scoren zu lassen. Die Offense der Wanderers ließ sich danach nicht mehr aufhalten und so war beim Endstand von 28:14 für Walldorf die Titelverteidigung perfekt.

Das zweite Team der Wanderers konnte keines seiner Vorrundenspiele gewinnen, zeigte sich aber deutlich verbessert im Vergleich zum letzten Auftreten bei BIG BOWL IX. Am Ende gelang sogar mit einem Sieg gegen die Darmstadt Diamonds ein versöhnlicher Abschluss des Turniers.

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Ein Sieg zum Schluss für die Wanderers II: 
Sharina Becker, Joshua Kreuzer und Laura Eichenauer mit dem Pokal.

Für Coach Carsten, der mit geschicktem Clock-Management die Spiele in den Playoffs maßgeblich beeinflusst hatte, blieben am Ende nur ähnliche Worte zu sagen wie bereits eine Woche zuvor in Kelkheim: „Das war eine sehr starke Leistung besonders in den Playoffs. Die Offense hatte fast keine Drops und hat ein fast perfektes Spiel gemacht.“ Im Finale war es dennoch ein Teamsieg: „Hätte die Defense nach der Interception der Mainzer nicht gehalten, hätte das der Neckbreaker sein können. Auch der Stopp am Ende war entscheidend, um das Spiel nach Hause zu bringen.“ Über den starken Teamzusammenhalt wurde also mal wieder ein großartiger Turniersieg möglich. Bleibt zu hoffen, dass die Wanderers-Nationalspieler davon etwas mit nach Spanien nehmen können, um Team Germany den entscheidenden Kick für eine erfolgreiche EM zu geben. Alle restlichen Wanderers wünschen es ihnen auf jeden Fall!

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Die Drei ist eine wichtige Zahl für die Wanderers in diesem Jahr: Mit einer überzeugenden Leistung hat sich das Walldorfer Team am Samstag beim Rhein-Main-Bowl in Wiesbaden den dritten Turniersieg in Folge gesichert. Diese Serie startete nach einem hervorragdenden dritten Platz bei Big Bowl VIII. Im Finale gegen die Lalo Greyhounds gab die Wanderers Verteidigung zwar drei Touchdowns ab, die Offense holte jedoch mit einem routinierten letzten Drive die Kohlen aus dem Feuer. Endstand 27-21 für Walldorf. Lange Zeit sich über den sechsten Turniersieg des Jahre zu freuen haben die Wanderers aber nicht. Bereits am kommenden Wochenende geht es nach Den Haag. Diese Auswärtsfahrt wird über drei Tage gehen.

Calvin-Johnson 3Es sieht kurz vor der Halbzeit im Finale von Rhein-Main-Bowl 18 nicht gut für die Wanderers aus. 7-14 liegen die Greyhounds in Front und wenige, wahrscheinlich drei, Sekunden sind noch auf der Uhr. Quarterback Benjamin Klever hievt den Ball den von der eigenen Drei-Yard-Linie in Richtung Endzone. Die Schiedsrichter rufen bereits „Sack!“, doch Klever hat noch beide Flaggen am Gürtel. In der Endzone wartet unterdessen Fabian Achenbach auf den Ball, der turmhoch auf ihn zu fliegt. Ähnlich wie ein Centerspieler im Basketball schraubt sich Achenbach in die höhe und fängt den Ball  über den Köpfen von zwei Verteidigern. Der NFL-Spieler Calvin Johnson von den Detroit Lions (Foto) wäre sicher stolz auf ihn. Der Catch sah nicht nur gut aus, sondern sicherte den Wanderers auch den Anschluss zum 13-14. Mit diesem Score ging es dann auch in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang setze sich der offene Schlagabtausch fort. Immer wieder meisterten die Greyhounds dritte und vierte Versuche mit langen Pässen in den Rücken der Walldorfer Verteidigung. Spielentscheidend war am Ende der letzte Drive des Spiels. Mit etwa drei Minuten auf der Uhr spielten die Wanderers Offense einen effizienten Angriff. Mit einem Touchdown zum 26-21 eroberten sie nicht nur die Führung zurück, sondern ließen den Greyhounds keine Zeit mehr auf der Uhr. Die letzten Sekunden des Spiels tickten während des Extrapunkts, die Walldorfer ebenfalls verwandelten, herunter. Coach Carsten erklärte hinterher: „Aufgrund ihrer Schnelligkeit ist es sehr schwer, die Greyhounds über die Defense zu schlagen. Der Schlüssel für uns war am Ende deshalb Clock-Control in der Offense“ Der Touchdown kurz vor der Halbzeit habe natürlich nicht geschadet, ergänzte der Coach mit einem Augenzwinkern.

Insgesamt war es ein überzeugendes Turnier für das Walldorfer Team. Die Verteidigung spielte über weite Strecken soliden Football, obwohl sie auf drei Starter verzichten musste. Die Offense startete schnell ins Turnier und konnte sich immer weiter verbessern. Den Titel des Team-MVP ging völlig zurecht an Fabian Achenbach. Neben seinen spektakulären Catches, half er auch in der Defense aus. Besonders im hart umkämpften Zwischenrundenspiel gegen die Kelkheim Lizzards war sein Einsatz Gold wert.

Ergebnis-Ticker: WW vs. Ilmroosters 27-0 +++ WW vs. Darmstadt 28-0 +++ WW vs. Stuttgart 29-6 +++ WW vs. Mainz 34-7 +++ WW vs. Werratal 13-7 +++ WW vs. Kelkheim 29-12 +++ WW vs. Greyhounds 27-21

Fotos in diesem Beitrag: 1 Walldorf Wanderers, 1 Screenshot CBS Sports

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Die Walldorf Wanderers haben bei Rhein-Main-Bowl XVII den dritten Platz belegt. Damit reißt nach zwei Turniersiegen in Folge die Serie der Orangenen. In der Zwischenrunde reichte eine gute Leistung nicht, um die Kelkheim Lizzards zu schlagen. Zu viele Unkonzentriertheiten summierten sich am Ende zu einer knappen Niederlage. Als nächstes steht für die Walldorfer die Titelverteidigung bei den German Flag Open am 12. Oktober in Berlin an. Zuvor fahren Carsten Wolf, Benjamin Klever und Christopher Hippman mit der Nationalmannschaft zur Europameisterschaft nach Italien. Aktuelles von der Nationalmannschaft gibt es unter www.flagfootballdeutschland.de

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René Beer fängt einen Pass von Benjamin Klever.

In Wiesbaden starteten die Wanderers souverän ins Turnier. Mit 31-0 gewannen sie ihr Auftaktspiel gegen die Badener Greifs bei Deutschlands ältestem Flag-Bowl. Weiter ging es mit Siegen gegen die Mainz Ladies (28-6) und Bremerhaven Seahawks (42-0). Damit waren der Gruppensieg und der Einzug in die Zwischenrunde gesichert.

Mit Kelkheim, Radebeul und Franken erwischten die Wanderers eine starke Gruppe. Dennoch schlugen sie die Radebeuler Suburbian Foxes und die Timberwolves aus Franken ohne Probleme. Die Kelkheim Lizzards waren an diesem Tag jedoch einen Hauch zu stark für die Walldorfer. Sie revanchierten sich für die Finalniederlage beim Knower Bowl in Kelkheim wenige Wochen zuvor. Im Spiel um Platz drei fanden die Wanderers dann wieder in ihren Rhythmus und brachten mit einem nie gefährdeten 19-0 den dritten Platz nach Hause.

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Vasili Kartselos und Phil Saalbach (von links) 
mit der Trophäe für den dritten Platz.

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benny

Voll konzentriert: Benjamin Klever schaut bei RMB XVI dem Ball hinterher.

Zwei Turniere in Folge konnten die Wanderers zuletzt gewinnen. Am Samstag soll ein dritter Sieg die Serie ausbauen. Bei Rhein-Main-Bowl XVII werden sie versuchen, Deutschlands ältestes Flag Football Turnier für sich zu entscheiden. Vor drei Jahren gewannen die Walldorfer das Traditionsturnier das letzte Mal.

In Gruppe A treffen die Wanderers um 9.30 Uhr auf die Badener Greifs. Es folgen Spiele gegen die Mainz Golden Eagles (10.45 Uhr) und Bremerhaven Seahawks (11.35 Uhr). Die Playoffs starten nach der Gruppenphase, die gegen 12.45 Uhr beendet sein wird. In den anderen Gruppen gehen unter anderem die Mainz Legionaries, Kelkheim Lizzards, Lalo Greyhounds und Radebeul Suburbian Foxes an den Start.

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Die Flagfootball-Abteilung der TGS Walldorf hat am Wochenende beim ältesten und zweitgrößten Turnier Deutschlands für ein Novum gesorgt: zum ersten mal erreichten zwei Teams desselben Vereins das Finale! Doch der Reihe nach:

Nach der langen Sommerpause trafen sich alle Namhaften Flagfootball Teams Deutschlands zum alljährlich in Wiesbaden stattfindenden „Rhein-Main-Bowl“. Dieses Turnier wurde bereits zum 11. mal ausgetragen und ist damit das älteste und traditionsreichste Event dieses Sports. Zu den Favoriten der 19 teilnehmenden Teams gehörten neben dem Deutschen Meister Kelkheim, dem dritten der Österreichischen Meisterschaft Mögling und den Hessenmeistern aus Frankfurt die Walldorf Wanderers. Walldorf trat wie auch im Jahr zuvor gleich mit 2 Mannschaften an. Dies tun die TGS-Flagfootballer immer häufiger, da die Mitgliederzahl ebenso stetig wächst wie die Bundesweit stattfindenden Turniere.

Die 1.Mannschaft der Wanderers, die in diesem Jahr bereits 3 Turniere gewinnen konnte und bei der Deutschen so wie der Hessischen Meisterschaft den zweiten Platz belegte, überrollte seine ersten 3 Gegner in der Gruppenphase, wobei vor allem die „zu null“ – Ergebnisse gegen Darmstadt und Gießen hervorzuheben sind. Dann traf man mit dem 2.Bundesliga-American Football-Team aus Wiesbaden auf den ersten schweren Brocken. Im vergangenen Jahr noch an gleicher Stelle unterlegen konnte dieses mal ein Rückstand zu einem 22:20 Sieg umgedreht werden, was den Gruppensieg und die Qualifikation für die Playoffs bedeutete.

Die 2. Mannschaft schaffte durch das bessere Scoreverhältnis gegenüber Mainz nach 2 Siegen, 1 Unentschieden und 1 Niederlage den zweiten Platz und schaffte ebenso den Sprung in die Playoffs. Dort ging es für die „Ersatzspieler“ der Walldorfer gegen den Deutschen Meister und Mitfavoriten Kelkheim Lizzards. Doch aus der unausweichlichen Niederlage schaffte man eine Sensation: mit 14:7 konnten die Kelkheimer besiegt werden und alle mitgereisten Walldorfer tanzten minutenlang auf dem Platz!

Im Halbfinale konnten dann auch noch die Wiesbadener geschlagen werden und das Finale war für die zweite Mannschaft erreicht.

Team 1 trat seinerseits im Viertelfinale gegen die Österreicher aus Mögling an und ließ ihnen keine Chance: mit 28:6 schickte man das Team aus den Alpen auf die Heimreise. Im Halbfinale warteten die 3-maligen Titelverteidiger und Hessenmeister aus Frankfurt. Dieses Spiel verlief spannender und konnte nach einem Rückstand dank eiskalter Nerven und einer außergewöhnlich hohen Extrapunkt-Verwertung der Walldorfer mit 28:26 gewonnen werden.

Im Finale der beiden Walldorfer Teams wurde sich trotz aller Freundschaft und Verbundenheit nichts geschenkt. Nach dem vierten Platz im Vorjahr gewannen die Walldorf Wanderers 1 erstmals das neben der Deutschen Meisterschaft und dem Walldorfer BIG BOWL wichtigste Nationale Turnier mit 20:0. Trotzdem gingen natürlich alle Walldorfer am Abend gemeinsam diesen großen Erfolg feiern.

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